Beste RE/MAX Long Driver Deutschlands ermittelt

Erste deutsche Meisterschaften der „RE/MAX Long Drive Championships” im Land Fleesensee begeistern Aktive und Zuschauer / Schlag von Adam Stacey über 320 Meter bedeutet neuen Rekord im Golf & Country Club Fleesensee

Deutschlands Golf-Szene hat am 18. Juli 2009 im Golf & Country Club Fleesensee eine spannende Premiere erlebt. Die ersten deutschen Meisterschaften der „RE/MAX Long Drive Championships” haben Aktive und Zuschauer gleichermaßen begeistert und in sportlicher Hinsicht überzeugt. Einziges Ziel bei dieser faszinierenden Variante des Golf-Sports ist es, den Golfball so weit wie möglich zu schlagen. Adam Stacey aus Großbritannien stellte im Land Fleesensee mit einer Weite von 320 Metern einen neuen Platzrekord auf. Der Geschäftsführer der Land Fleesensee Tourismus Marketing GmbH, Thomas Döbber-Rüther, ist überzeugt, „dass wir mit dieser tollen Veranstaltung im Land Fleesensee einen großen Schritt getan haben, um die Long-Driver auch dauerhaft nach Deutschland zu holen.”


Adam Stacey


Claudia Frohberger

17 professionelle Longhitter aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Schweden und Finnland hatten keinen Aufwand  gescheut und waren zu diesem besonderen Event im Golf & Country Club Fleesensee angereist. Alle Spieler hatten das Ziel, eines der sechs ausgeschriebenen Tickets für die Europameisterschaften zu erlangen, um sich dort ein Ticket zu den Weltmeisterschaften in den USA zu erkämpfen. Doch auch viele deutsche Golfer waren am Start und so wurden vormittags zur Qualifikation für die Finalrunden in Summe über 70 Runden gespielt. Denn die RE/MAX Long Drive Championships sind nicht nur etwas für eingefleischte Profis. Die Chancen standen auch für jeden normalen Golfer gut, einen von 6 Bällen in den Zielkorridor zu spielen. Zudem stand der Spaß im Vordergrund: wer möchte nicht einmal den Adrenalinschub spüren, den ein Abschlag mit so vielen Zuschauern verspricht?


„Power-Golf“ unter extremen Bedingungen

In einem Par 4-Umkreis vom Clubhaus entfernt wird man in der nächsten Zeit wohl noch länger auf verstreute Bälle stoßen. Bei Regen und Wind mit bis zu 36 km/h hatten die Longhitter diese auf eindrucksvolle Weise auf dem zehnten Loch des axel lange Generali-Platzes verteilt. Glücklicherweise kam am Nachmittag die Sonne wieder heraus und der Wind nahm ab, so dass die Wind- und Wetterbedingungen in den Finalrunden anspruchsvoll, aber für Fleesensee typisch waren.


Helena Rhodin

Von den sechs Bällen, die jeder Long Driver pro Runde schlägt, wird laut Reglement die Länge des weitesten Balles im Landekorridor gewertet. Dabei zeigte sich den deutschen Golfern ein interessantes Bild: Während die Amateure im Schnitt zwei bis drei Bälle pro Runde in den Korridor beförderten, hatten die Profis teilweise selbst in einer zweiten Runde keinen Erfolg. Ihr Ehrgeiz war einfach zu groß, um einen „sicheren“ kurzen Ball zu spielen.
Bereits als zweiter Starter konnte Andreas Zürker (PGA Teaching Pro, GCC Fleesensee) einen Ball Mitte Fairway auf 284 Metern absetzen. Diese Entfernung wurde wegen des starken Gegenwindes lange Zeit nicht überboten. Erst zum Ende der Qualifikation gelang es Daniel Konyk (Professional Long Driver, UK), den Platzrekord auf vorerst 285 Meter zu verbessern. „Schon in dieser Turnierphase erklärte sich allen Anwesenden eindrucksvoll, warum man auch von ‚Power-Golf‘ spricht” meint Frank Schikarski, Direktor Sportanlagen im Golf & Country Club Fleesensee.


Mikael Lindblohm

Finale mit Top-Weiten bei Amateuren und Professionals

Die jeweils Besten der einzelnen Kategorien traten dann nachmittags in den Finalrunden an. In der internationalen Klasse der Senioren ab 45 konnte sich der Schwede Jesper Holstrup mit 212 Metern vor dem Niederländer Wiro Nillesen durchsetzen, der zwar in der Qualifikation höhere Weiten erreicht hatte, aber im Finale keine Wertung erzielen konnte. Den dritten internationalen Platz und damit gleichzeitig den ersten Titel als deutscher Seniorenmeister belegte Dr. Norbert Ritter (196 m) vor Andreas Budeck auf dem zweiten deutschen Platz. Der Pokal für den dritten nationalen Platz der Senioren ging an Ernst Clemens Mau.

Bei den Damen lag im Finale Helena Rhodin, die ehemalige Europameisterin aus Schweden, mit 227 Metern vorn. Claudia Frohberger aus Deutschland erspielte sich mit 204 Metern den zweiten Platz in der internationalen Klasse und wurde zudem die erste deutsche Meisterin der Damen. Gabriela Stockmann (190 m / 3. international, 2. national) und die erst zwölfjährige Carina Frohberger (182 m / 4. international, 3. national) folgten auf den nächsten Plätzen.

Im Finalwettkampf der deutschen Herren setzte sich Andreas Zürker mit einer Weite von 275 Metern als deutscher Meister der ersten RE/MAX Long Drive Championships durch. Den zweiten Platz national erkämpfte sich Luca Prahl (268 m) vor Timo Petrasch und Pierre Binkowski.

Zum Höhepunkt des Turniers traten in der internationalen offenen Klasse die 16 Besten der Qualifikation in Vierergruppen gegeneinander an. Im direkten Vergleich wurden die 8 Besten ermittelt. Spieler mit einem schlechteren Gruppenergebnis in einer Zwischenrunde bekamen hier noch einmal eine letzte Chance. Die vier Besten gelangten dann ins Finale sowie in den Kampf um den dritten Platz.

Adam Stacey aus Großbritannien, der in 2005 bei den Weltmeisterschaften in den USA bereits den dritten Platz erreichte, war es schließlich, der sich im Land Fleesensee mit seinem Schlag zum finalen Platzrekord von 320 Metern ganz oben auf das Siegertreppchen spielte. Zweiter wurde Andreas Persson (Schweden, 317 m), Dritter Niklas Fredrikson (Schweden, 313 m). Auf den vierten Platz kam Daniel Konyk (UK, ohne Wertung). Der amtierende Europameister Mikael Lindblohm (Schweden) schied in der Gruppe der letzten Sechs ohne Wertung vorzeitig aus. Zum Vergleich: der Sieger der RE/MAX World Long Drive Championships 2008, Jamie Sadlowski, brachte es im Finale – allerdings ohne Gegenwind - auf 382 Meter (http://www.longdrivers.com/).

Am Ende der Veranstaltung war sich Dr. Norbert Ritter, Regionaldirektor RE/MAX Deutschland Nordost, sicher: „Die ersten deutschen RE/MAX Long Drive Championships waren für alle Beteiligten und Zuschauer eine gelungene Veranstaltung. Wir bedanken uns für die professionelle und gute Vorbereitung des Veranstalters, dem Golf & Country Club Fleesensee. Jeder Erfolg beginnt mit dem ersten Schritt, der mehr als gelungen ist. Wir freuen uns, die Meisterschaften in der Zukunft weiter zu begleiten.“

Der Sponsor RE/MAX (http://www.remax.de) ist das weltgrößte und umsatzstärkste Netzwerk selbständiger Immobilien-Makler und unterstützt bereits seit 1995 die RE/MAX Long Drive Championships. In Europa arbeiten in nahezu 1.600 Büros ca. 10.000 Makler, weltweit sind es knapp 100.000 Kollegen. RE/MAX-Makler bedienen neben dem üblichen Maklersegment auch den Bereich Gewerbe-Immobilien und Immobilien im Luxus-Segment.

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